Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

wir sind so froh über die große Abteikirche, in der wir weiterhin große Gottesdienste feiern und dabei alle Infektionsschutzmaßnahmen einhalten können.

Deshalb feiern wir bis auf Weiteres alle Gottesdienste in der Abteikirche.

Ziehen Sie sich warm an. Wir feiern etwas kürzere Gottesdienste als sonst, damit sich niemand erkältet.

Die Orgelandachten werden weiter wöchentlich in der Abteikirche stattfinden,

immer am Mittwochabend um 18 Uhr 30

Ihre Pfarrerin Marie Sunder- Plassmann.

 

Orgelandachten                                                                                         

21.10.

Maurice Duruflé (1902-1986): Suite op. 5

Prélude, Sicilienne, Toccata

 

28.10.

J.S. Bach (1685-1750): Triosonate G-Dur BWV 530

Vivace, Lente

Max Reger (1873-1916): Choralfantasie über „Wie schön leucht uns der Morgenstern“ op. 40,1

 

ökumenischer Gottesdienst zum Marktsonntag am 18.10.2020 um 10 Uhr in der Abteikirche

"mehr oder weniger"

mit der Stadtkapelle

 

 

 

Tanz

«Mensch, lerne tanzen, denn sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen». Augustinus

Meine Seele ist eine leidenschaftliche Tänzerin. Mechthild von Magdeburg

Herzliche Einladung zum freien Tanz nach verschiedener Musik, mit Anregungen wenn gewünscht.

Zum Schluss tanzen wir ein Nachtgebet.

Am Freitag, den 23.10. um 19 Uhr gehts weiter im ev. Gemeindezentrum

 

Festlicher Erntedankgottesdienst

 

Erntedank
Bildrechte: Martina Krause
Die Liturginnen: Nelli Baumann, neu im Team,
die Pfarrerin und Gabi Kemnitzer

Karin Wörner hat aus ihrem großen, wunderschönen Garten eine Fülle von Blumen und Früchten gebracht und aus dem Altar mit Hilfe von Dagmar Breunig ein staunenswertes impressionistisches Erntebild geschaffen. Esther Lausberger hat die neue Erntekrone geflochten und IKH, Fürstin zu Leiningen hat riesige Sonnenblumensträuße gespendet. Nelli Baumann, Gabi Kemnitzer und Pfarrerin Marie Sunder-Plassmann gestalteten Liturgie und Verkündigung und die band rejoice hat den spirituellen sound gegeben. Michael Picard, Klostersänger und nun Band- Aushilfe für Pfarrer Burkhardt, begeisterte die Gottesdienstbesucher mit seiner Stimme.

Michael Picard
Bildrechte: Martina Krause
Michael Picard von der band rejoice
mit seiner Gänsehaut- Stimme

Marie Sunder- Plassmann begrüßte mit der Bemerkung, dass am Vortag 30 Jahre deutsche Einheit gefeiert worden seien, und dass der Bundespräsident gesagt habe, dass es ein Tag der Freude, der Erinnerung und der Ermutigung sei. „Und heute ist ein Tag des Dankes. Danke für die friedliche Revolution, danke, dass es vielen Menschen in Deutschland gut geht. Danke, dass wir haben, was wir brauchen! Wir gehen ins Geschäft. Wählen, Joghurt: mit oder ohne Fett?, Schokolade: Vollmilch oder lieber bitter?, Marmelade: mit Ingwer, oder lieber doppelt Frucht?. Alles ist da. Heute sagen wir: danke schön, lieber Gott.“

Nach dem Kyrie erzählte Nelli Baumann von der Kindheit und Jugend ihres Vaters auf dem Land in Kasachstan. Sie schilderte, wie Vieles selbst angebaut wurde, und wie auf dem Hof selbst geschlachtet wurde, was sie selbst als Kind dort noch erlebte. Sie schilderte auch eine Zufriedenheit der Menschen dort mit dem, was da war und eine Dankbarkeit darüber, dass sie genug hatten. Sie selbst dankte für die Vereinfachung des Lebens und der Versorgung heute, für den Fortschritt, der unseren Alltag so erleichtert hat.

Die Pfarrerin schilderte dann das Leben der Familie Pfefferkorn im Weiler Dörnbach vor 50 Jahren. Damals gab es dort vielfältige Gemüsegartenwirtschaft, Feldwirtschaft, viele verschiedenen Haustiere, alle Arten von Verarbeitung und Konservierung. Die Familie Pfefferkorn hat unendlich viel gearbeitet, aber diese Art der Arbeit gibt der Seele vielleicht auch manchmal eine Ruhe und Gottverbundenheit, die wir uns heute oft wünschen.

Martina Krause von Kirchenvorstand hielt die biblische Lesung, Gabi Kemnitzer legte sie aus: Gott hat uns eine Fülle gegeben und wünscht sich von uns, nicht zu vergessen ihm zu danken. Oft haben wir das Gefühl, wir selbst hätten uns unser Wohlergehen erarbeitet. Aber die Arbeitsbedingungen, die es uns heute nicht allzu schwer machen, ein gutes Leben zu führen, haben wir nicht uns selbst zu verdanken. Sie sind ein Produkt aus dem Fleiß unserer Vorfahren und aus Gottes Großzügigkeit.

Nach den Nachrichten aus der Kirchengemeinde, die Harald Schmitt vortrug, stieg das große Dankgebet in den Kirchenhimmel auf, jeder Dank wurde von rejoice mit einem „Lobe den Herrn meine Seele“ aufgenommen. Unter Infektionsschutzbedingungen gab es dann im Reitschulhof noch angeregte Gespräch über die Themen des Gottesdienstes.                                                                         MSPlm

Gottesdienste im Kreisseniorenheim

Horst Starke und Marie Sunder- Plassmann

Ziemlich kurzfristig werden die evangelischen Gottesdienste im Kreisseniorenheim immer vorbereitet, es kommt nämlich aufs Wetter an. Wenn das an einem Dienstagnachmittag gut werden soll, dann gibt es einen Rundruf zwischen Marie Sunder- Plassmann, Manuela Eichhorn, Sabine Eck und Horst Starke, und die Bewohnerinnen und Bewohner werden zum Gottesdienst eingeladen. Er findet vor der Elisabeth- Kapelle im Hof statt, Horst Starke baut die Lautsprecheranlage auf, läutet die Glocken der Kapelle und legt Orgelmusik aus der Abteikirche und Kirchenlieder eines Chores auf. Alle haben Liedbücher und können die Lieder mitsingen. Sabine Eck liest das Evangelium und betet das Glaubensbekenntnis.  Dass die meisten im Glaubensbekenntnis an die heilige katholische Kirche glauben und nicht an die „heilige christliche Kirche“, wie es bei den Evangelischen gesagt wird, entschuldigt die Pfarrerin mit einem Augenzwinkern: „`katholisch´“ heißt allgemein, und daran glauben wir gerne, dass es einmal keine katholische und evangelische, sondern eine allgemein christliche Kirche geben wird.“ Ihre Predigten bestärken die Gemeinde darin, auf das Vergangene mit Stolz und Dankbarkeit zu blicken, auf die Gegenwart als verdientes Bedientwerden und Ausruhen.

 

Konfirmation am 6. September

Zum Glockengeläut zog die Stadtkapelle mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden, den Mitgliedern des Kirchen-vorstandes und den beiden Liturginnen über den Schlossplatz zur Abteikirche.

Konfirmation

In der Begrüßung bedankte sich Pfarrerin Marie Sunder- Plassmann bei den Familien und Patinnen und Paten, dass sie gekommen sind, um sich mit den Jugendlichen zusammen in den Strom der uralten christlichen Tradition zu stellen und für die Lebenswende von der Kindheit zum Jugendalter Gottes Segen zu erbitten

Thomas Haas mit seinen Gitarrenschülerinnen und -schülern, die die band Terikto bilden, brachte großen Schwung in den Gottesdienst, zwei Konfirmandinnen spielten in der band mit. Die anderen Konfirmanden beteiligten sich mit der liturgischen Begrüßung und mit den Fürbitten am Gottesdienst.

Die Predigt der Religionspädagogin Karin Müller knüpfte an die Lesung über den Besuch des Apostels Paulus in Athen an, wo er erlebt, wie die Menschen viele Götter haben. Auch wir haben viele Götter, einer davon ist das Handy, und in humorvoller Weise verglich Karin Müller die Qualität unserer Religion mit den Vorzügen eines Smartphones.

Die Konfirmandinnen trugen dann ihre Taufkerzen vom Taufstein zum Altar und entzündeten sie. Denn die Konfirmation ist eine bewusste Entscheidung, diese Taufe auch als heranwachsender Mensch zu bejahen.

Nach der Einsegnung gab es das erste Mal seit dem 15. März in der Kirchengemeinde wieder die Feier des Abendmahls. Es war, als würde die Kirche selbst tief aufatmen, als die Abendmahlsliturgie wieder erklang. Empfangen konnten Brot und Wein nur die neun Konfirmierten, mit einer Zuckerzange für die Oblaten und mit Einzelkelchen für den Wein.

Astrid Bernius wünschte den Konfirmierten im Namen des Kirchenvorstandes viel Glück und gratulierte zur Möglichkeit, jetzt Patenschaften zu übernehmen oder den Kirchenvorstand zu wählen.

Die Kirchengemeinde bedankt sich sehr herzlich beim Fürstenhaus zu Leiningen für die schöne Kirche, bei der Stadtkapelle, bei der band Terikto, und beim Organisten Alexander Huhn für die schöne Musik, beim Landwirten Zeller aus Beuchen für die Sonnenblumen und bei allen fleißigen Helfern.                                                    MSPlm

Die Schola der evang. Kirchengemeinde trägt das Lied zur Ehre Gottes durch diese ungewöhnliche Zeit. Jeden Mittwoch nach der Orgelandacht üben wir für den Sonntag, in der Abteikirche mit großem Abstand.

„Nursing the World to Health" ist das Motto des diesjährigen internationalen Tages der Pflege, „die Welt gesund pflegen“. Das Datum ist der Geburtstag von Florence Nightingale, dieses Jahr der zweihundertste. Sie war eine britischen Krankenschwester, die die moderne professionelle Krankenpflege begründet hat.  Bis dahin war diese im privaten und im kirchlichen Bereich angesiedelt.

Landeskirche und Diakonie rufen auf zu Spenden für Menschen in Notlagen, die Hilfe brauchen in der Corona-Krise. Es geht um Hilfe in Bayern, aber auch in den weltweiten Partnerkirchen der bayerischen Landeskirche. Jeder gespendete Euro wird von der bayerischen Landeskirche verdoppelt.