Herzliche Einladung auch zu den Veranstaltungen in unserer Region herzlich ein:

https://www.evangelisch-miltenberg.de, https://www.kleinheubach-evangelisch.de

Panoramafilm der Abtei: https://youtu.be/-T91qCPZ2jk

 

  Herzlich willkommen in der Abteikirche Amorbach zu den Sonntagsgottesdiensten um 10 Uhr und zu Orgelandachten mittwochs um 18 Uhr 30

 

Orgelprogramm September 2022


28.9.mit Alexander Huhn

Ch. M. Widor: 5. Symphonie op. 42 Nr. 1

Allegro vivace

Andante quasi allegretto

Adagio

Toccata

Programm Oktober 2022

5.10.

N. Bruhns: Präludium e-Moll

Louis Vierne: Claire lune aus Pièces de fantaisie op. 53

M. Dupré: Cortège et Litanie

 

12.10.

J. S. Bach: Präludium und Fuge D-Dur BWV 532

Allein Gott in der Höh sei Ehr BWV 662

L. Vierne: Carillon de Westminster aus Pièces de fantaisie op. 54

 

 Wort & Wein Gottesdienst zum Erntedank

am 02.10. um 10 Uhr

in der Abteikirche in Amorbach

mit der Band Rejoice

Bayerischer Odenwald: Wendelinusmarkt

Ökumenischer Gottesdienst zum Wendelinusmarkt

am 16.10. um 10 Uhr

in der Abteikirche in Amorbach

 

 

 

 

 

„Gemeinschaft“ und „Abendmahl“ waren die Themen, die besprochen, bedacht, befeiert, beschrieben, gemalt und gebaut wurden. 27 Teenys aus den Sprengeln um Amorbach und Miltenberg lernten sich kennen, quatschten, spielten, stritten und beteten miteinander und erfüllten so von ganz allein die Überschrift über diese Freizeit. Pfarrer Lutz Domröse, Pfarrerin Marie Sunder-Plassmann, Religionspädagoge Björn Pahl und drei ehemalige Konfirmandinnen leiteten das Wochenende.

Eine Nachtwanderung um die Burg herum sollte am Freitagabend für die nötige Müdigkeit sorgen, aber wie es sich für eine solche Freizeit gehört, war es bis in die Nacht hinein noch sehr munter. Am Samstag war das Abendessen ein Feierabendmahl in der Tradition der frühen Christen. Dafür backten die Konfis selbst das Brot, pressten den Traubensaft, bereiteten Lieder und Gebete vor.

Die nächtlichen Andachten im Kerzenschein in der Burgkapelle waren für die Konfis das Highlight des Wochenendes. Nach dem festlichen Abendmahlsgottesdienst am Sonntagmorgen schrieben die Konfis jede und jeder ein „Elfchen“, ein Gedicht zum Thema mit 11 Wörtern. Eins der Elfchen heißt so:                     Christus

Brot                 Wein

heilig               heilig               heilig

mit                  euch                in                     Liebe

Glück

 

In der Familienkapelle von Frau Kriesch am Beuchener Berg waren am Sonntag ungewöhnliche Gottes-dienstbesucher eingeladen und gekommen. Hunde aller Art schienen an-dächtig Musik und Gebeten zu lauschen, zumindest ließen sie sie friedlich über sich ergehen. Pfarrerin Marie Sunder- Plassmann meinte, dass vor 50 Jahren so ein Hunde- Gottesdienst unmöglich gewesen wäre. Zu sehr hielt man den Menschen für die Krone der Schöpfung. Aber der Mensch hat die Verantwortung, die ihm im ersten Buch der Bibel von Gott übertragen wird, nicht genügend wahrgenommen. Die Arten, wie sie so schön in der Schöpfungsgeschichte beschrieben sind, werden weniger. Schon dadurch stellt er seine hervorragende Stellung in Frage.

Vor 800 Jahren wiederum wäre ein solcher Gottesdienst denkbar gewesen. Der Heilige Franz von Assisi war der Schöpfung und allen Geschöpfen sehr verbunden und bezeichnete auch die Tiere als Brüder und Schwestern in der göttlichen Familie. Er nahm die Tiere als eigenständige Wesen wahr, durch die Gott gelobt wird. Wie alles Geschaffene verweisen sie auf Gott als Schöpfer. Es gibt wunderschöne Legenden, in denen wilde Tiere in der Nähe von Franziskus zahm werden, Hasen und Wildvögel, und es gibt Geschichten von Haustieren, den Schafen zum Beispiel, die sich um ihn drängen.

Ute Härtel, die zweite der drei Liturginnen erzählte von ihrem Leben mit ihrer Nele, einer Labradorhündin. Anstrengende Aspekte mischen sich mit der schönen Vertrautheit und den Anregungen, die ein Leben mit einem Hund mit sich bringt. Viele Menschenfreundschaften entstehen durch Hundefreundschaften. Und in schweren Zeiten ist Nele ein großer Trost.

Friederike Dajek, die dritte im Bunde erzählte von tiergestützter Therapie mit wohnungslosen Frauen, sie hob die mögliche positive Wirkung des Umgangs mit Tieren für die menschliche Seele hervor.

Der Dekanatskantor Christoph Emanuel Seitz spielte Akkordeon zu den Kirchenliedern, Birgit Wagner begleitet ihn mit der Querflöte. Eine Strophe von „Geh aus, mein Herz, und suche Freud wurde für diesen Anlass neu gedichtet: „Die kluge Katz, der schnelle Has, erfreuen uns und machen Spaß und wollen auch Gott dienen, das gute Pferd, der liebe Hund, sie tun uns Gottes Treue kund, und wir vertrauen ihnen, und wir vertrauen ihnen.“ Als Nachspiel gab es ein Stück wie Waldi, von Vivaldi, und für die Hunde gab es selbst gebackenen Leckerli mit Rezepten. Jetzt gibt es viele fromme Hunde in Amorbach