Osterfreude

Mit Furcht und großer Freude“, so steht es im Matthäusevangelium, gehen die Frauen in die Stadt, um den Jüngern zu erzählen, dass Jesus lebt. In ihrer Osterpredigt erzählt die Pfarrerin von Erlebnissen, bei denen aus Furcht und Trauer große Freude erwachsen ist. Und sie sagt:

Eine ganz große wunderbare Freude ist das, die Auferstehungsfreude. Aus Todesfurcht steht sie auf, schüttelt sich und strahlt über das ganze Gesicht. Nach der Pandemie wird es hoffentlich auch so einen Auferstehungsmoment für uns geben. Wenn im Fernsehen die Meldung kommt: „Die Inzidenz liegt im Durchschnitt bei 10, es gab keine Toten im Zusammenhang mit Covid 19, alle Infektionsschutzmaßnahmen und -beschränkungen sind aufgehoben“, dann werden wir nach langer, geduldig ertragener Bedrückung jubeln, obwohl Trauer über viele Menschenschicksale hinter uns liegt. Dann wird etwas von uns abfallen und wir werden die Menschen wiedersehen, die wir so lange nicht getroffen haben, da wird es viele jubelnde Wiederbegegnungen gaben. Das wird, ich hoffe es, auch so ein ´Jesus- lebt´ Gefühl sein, so eine große überschwängliche Freude.“                                         MSPlm