Krippenspiel an Heilig Abend

Kindermette am Heiligen Abend: „Und das Kindchen lächelt so, dass das Herz wird warm und froh.“

In einem übervoll besetzten Gemeindezentrum wurde um 15 Uhr der Gottesdienst mit Krippenspiel vom Organisten Alexander Huhn eröffnet. Nach dem ersten Lied begrüßte der Engel von Bethlehem die Anwesenden. Zu dem Lied: „Maria durch ein Dornwald ging“ schritt Maria durch die Reihen nach vorne zur Krippe, es folgten Joseph, Sterne, Engel, Hirten und Schafe. Sie spielten die Verkündigung der Engel und die Anbetung der Hirten für das heilige Kind. Dann kamen die drei Heiligen aus dem Morgenland und begrüßten das Christuskind und überreichten ihre Gaben.

Die bekannten Lieder zu Weihnachten waren in das Krippenspiel mit eingebaut wie Ihr Kinderlein kommet“, „Stern von Bethlehem“, und „Als ich bei meinen Schafen wacht.“  Nach dem Krippenspiel gingen die sehr engagierten Akteure im Alter von vier bis acht Jahren von der  Bühne und setzten sich vor der Bühne auf ihre reservierten Plätze.

Danach wurde der Gottesdienst mit einem modernen Glaubensbekenntnis weitergeführt: „Ich bin hier, weil heute Gott Mensch geworden ist, Christus ist geboren. Ich bin unterwegs mit allen, die zum Volk Gottes gehören. Ich glaube, dass Gott mich zu einem Ziel führt. Ich lebe in der Freiheit, die er mir schenkt. Ich bekenne mich zur Gemeinschaft aller Getauften. Deshalb will ich suchen, was Frieden schafft, tun, was der Gerechtigkeit dient, wählen, was Leben fördert. Ich weiß, wie schwer es mit fällt, dieses   durchzuhalten. Darum bin ich froh, dass Gott mir vergibt. Amen.“

Pfarrerin Sunder- Plassmann erzählte von der Friedensbotschaft der Heiligen Nacht  und von der Idee des Friedenslichtes von Bethlehem, das sie am Rorate- Gottesdienst in der St. Gangolfkirche abgeholt hatte. So wie man die Flamme dieses Lichtes weitergeben kann, kann man auch den Frieden weitertragen durch eigenen inneren Frieden und dann kann Frieden sich ausbreiten. Mit dem Lied O du fröhliche, o du selige“ klang die Kindermette aus und die Kinder bekamen kräftigen Applaus für ihr Spiel.

Um 17 Uhr besuchten dann 800 Menschen die feierliche Christvesper in der kerzenerleuchteten Abteikirche.

Dorothea Schmitt