Konfirmation am 6. September

Konfirmation
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Zum Glockengeläut zog die Stadtkapelle mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden, den Mitgliedern des Kirchen-vorstandes und den beiden Liturginnen über den Schlossplatz zur Abteikirche.
Konfirmation
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In der Begrüßung bedankte sich Pfarrerin Marie Sunder- Plassmann bei den Familien und Patinnen und Paten, dass sie gekommen sind, um sich mit den Jugendlichen zusammen in den Strom der uralten christlichen Tradition zu stellen und für die Lebenswende von der Kindheit zum Jugendalter Gottes Segen zu erbitten

Thomas Haas mit seinen Gitarrenschülerinnen und -schülern, die die band Terikto bilden, brachte großen Schwung in den Gottesdienst, zwei Konfirmandinnen spielten in der band mit. Die anderen Konfirmanden beteiligten sich mit der liturgischen Begrüßung und mit den Fürbitten am Gottesdienst.

Die Predigt der Religionspädagogin Karin Müller knüpfte an die Lesung über den Besuch des Apostels Paulus in Athen an, wo er erlebt, wie die Menschen viele Götter haben. Auch wir haben viele Götter, einer davon ist das Handy, und in humorvoller Weise verglich Karin Müller die Qualität unserer Religion mit den Vorzügen eines Smartphones.

Die Konfirmandinnen trugen dann ihre Taufkerzen vom Taufstein zum Altar und entzündeten sie. Denn die Konfirmation ist eine bewusste Entscheidung, diese Taufe auch als heranwachsender Mensch zu bejahen.

Nach der Einsegnung gab es das erste Mal seit dem 15. März in der Kirchengemeinde wieder die Feier des Abendmahls. Es war, als würde die Kirche selbst tief aufatmen, als die Abendmahlsliturgie wieder erklang. Empfangen konnten Brot und Wein nur die neun Konfirmierten, mit einer Zuckerzange für die Oblaten und mit Einzelkelchen für den Wein.

Astrid Bernius wünschte den Konfirmierten im Namen des Kirchenvorstandes viel Glück und gratulierte zur Möglichkeit, jetzt Patenschaften zu übernehmen oder den Kirchenvorstand zu wählen.

Die Kirchengemeinde bedankt sich sehr herzlich beim Fürstenhaus zu Leiningen für die schöne Kirche, bei der Stadtkapelle, bei der band Terikto, und beim Organisten Alexander Huhn für die schöne Musik, beim Landwirten Zeller aus Beuchen für die Sonnenblumen und bei allen fleißigen Helfern.                                                    MSPlm