Wort & Wein: von der Fülle des Lebens

Von der Band TERIKTO schwungvoll eingeleitet wurde der Gottesdienst am 14. März. Der Sonntag Laetare liegt in der Mitte der Fastenzeit und bedeutet „Freude“. Es ging um die Bibelstelle im Johannesevangelium, in der Jesus zu Gast bei seinen Freunden war und Maria ihm die Füße salbte.

Anna Wolf betonte, dass es ganz wichtig ist, aus welcher Haltung heraus wir geben. Aus einer Haltung der Fülle oder des Mangels? Dabei ist der Wert des Geschenkes gar nicht so ausschlaggebend, sondern die Haltung. Daran will Maria uns erinnern mit ihrem Verhalten, dass wir eigentlich so viel zu geben haben als Menschen, weil wir solche Fülle in uns selber haben, die Gott selbst uns schenkt. Deshalb ist die Frage, wie können

Die Liturginnen sind diesmal Nelli Baumann, Pfarrerin Anna Wolf und Gabi Kemnitzer

wir uns selbst verschenken, oder etwas von uns?

 

Auch Gabi Kemnitzer fragte nach dem Beweggrund von Maria, der sie veranlasste, dieses  kostbare und teure Öl einfach so impulsiv zu benutzen? Das konnte sie nur tun, weil ihr Herz voll war mit der Botschaft von Jesus, von einem Sichgeliebtwissen, von Angenommensein von Gott ihrem Vater. So wie die Band vor der Verkündigung sang: „Herr, öffne du mir die Augen, Herr, öffne du mir das Herz, ich will dich sehen. Ich will dich sehn in deiner Pracht….“ Maria sah Jesus als den, der er wirklich ist: ihr Retter, der Göttliche, aber auch ihr Freund. Gabi Kemnitzer forderte dazu auf, dass auch wir uns von Gott inspirieren lassen sollen, anderen Gutes zu tun. Jemanden anzurufen, der uns gerade in den Sinn kommt oder etwas ihm etwas Nettes vorbeizubringen. Vielleicht ist es ja gerade Gott, der uns diesen Impuls schenkt. Weil er den anderen liebt und weil er uns liebt. GK