In  der Corona- Not ist in unserer Gemeinde viel Schönes entstanden.

Die Filmgottesdienste haben die Gottesdienstgemeinde vervielfacht.

Das Singen und Musizieren vor den Haustüren hat Familienchöre enstehen lassen.

Die Schola der Abteikirche, die schon seit Mai wieder singen darf, hat wöchentlich zweimal geübt und hat sich zu einem guten Vokalensemble entwickelt.

Die wegen der Infektionsschutz- Beschränkungen im sonstigen Kulturbereich entstandenen Orgelandachten sind sehr gut besucht. Es wird höchste Orgelliteratur virtuos und kunstvoll vorgetragen, dazu werden Psalmen gebetet und ausgelegt.

Viele Gottesdienste finden im Freien, im Reitschulhof, statt, oft spielt eine band.

Und im "Gottesdienst für alle" werden die spannendsten Bibelmärchen erzählt und gespielt

Seien Sie zu all dem und noch viel mehr herzlich willkommen,

Ihre Pfarrerin Marie Sunder- Plassmann.

Orgelandachten                                                                                         

Programm September

30.9.

S. Rachmaninoff: Prélude cis-Moll op. 2 Nr. 3

J. S. Bach: An Wasserflüssen Babylon BWV 653

Louis Vierne: aus Pièces de Fantaisie op. 53

Clair de lune

Toccata

Programm Oktober 2020

7.10.

Vincent Lübeck (1654-1740) Präludium E-Dur

Samuel Rousseau (1853- 1904) Scherzo

Louis Vierne (1870-1934) aus op. 31: Arabesque, Carillon de Longpont

 

14.10.

J.S. Bach (1685-1750):

Toccata, Adagio und Fuge C-Dur

Leon Boellmann (1862-1897): Ronde francais

Marcel Dupré (1886-1971): Prélude H-Dur op. 7/1

 

21.10.

Maurice Duruflé (1902-1986): Suite op. 5

Prélude, Sicilienne, Toccata

 

28.10.

J.S. Bach (1685-1750): Triosonate G-Dur BWV 530

Vivace, Lente

Max Reger (1873-1916): Choralfantasie über „Wie schön leucht uns der Morgenstern“ op. 40,1

 

ökumenischer Gottesdienst zum Marktsonntag am 18.10.2020 um 10 Uhr in der Abteikirche

"mehr oder weniger"

mit der Stadtkapelle

 

 

 

Tanz

«Mensch, lerne tanzen, denn sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen». Augustinus

Meine Seele ist eine leidenschaftliche Tänzerin. Mechthild von Magdeburg

Herzliche Einladung zum freien Tanz nach verschiedener Musik, mit Anregungen wenn gewünscht.

Zum Schluss tanzen wir ein Nachtgebet.

Am Freitag, den 9.10. um 19 Uhr gehts weiter im ev. Gemeindezentrum

 

Gottesdienste im Kreisseniorenheim

Horst Starke und Marie Sunder- Plassmann

Ziemlich kurzfristig werden die evangelischen Gottesdienste im Kreisseniorenheim immer vorbereitet, es kommt nämlich aufs Wetter an. Wenn das an einem Dienstagnachmittag gut werden soll, dann gibt es einen Rundruf zwischen Marie Sunder- Plassmann, Manuela Eichhorn, Sabine Eck und Horst Starke, und die Bewohnerinnen und Bewohner werden zum Gottesdienst eingeladen. Er findet vor der Elisabeth- Kapelle im Hof statt, Horst Starke baut die Lautsprecheranlage auf, läutet die Glocken der Kapelle und legt Orgelmusik aus der Abteikirche und Kirchenlieder eines Chores auf. Alle haben Liedbücher und können die Lieder mitsingen. Sabine Eck liest das Evangelium und betet das Glaubensbekenntnis.  Dass die meisten im Glaubensbekenntnis an die heilige katholische Kirche glauben und nicht an die „heilige christliche Kirche“, wie es bei den Evangelischen gesagt wird, entschuldigt die Pfarrerin mit einem Augenzwinkern: „`katholisch´“ heißt allgemein, und daran glauben wir gerne, dass es einmal keine katholische und evangelische, sondern eine allgemein christliche Kirche geben wird.“ Ihre Predigten bestärken die Gemeinde darin, auf das Vergangene mit Stolz und Dankbarkeit zu blicken, auf die Gegenwart als verdientes Bedientwerden und Ausruhen.

 

Konfirmation am 6. September

Zum Glockengeläut zog die Stadtkapelle mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden, den Mitgliedern des Kirchen-vorstandes und den beiden Liturginnen über den Schlossplatz zur Abteikirche.

Konfirmation

In der Begrüßung bedankte sich Pfarrerin Marie Sunder- Plassmann bei den Familien und Patinnen und Paten, dass sie gekommen sind, um sich mit den Jugendlichen zusammen in den Strom der uralten christlichen Tradition zu stellen und für die Lebenswende von der Kindheit zum Jugendalter Gottes Segen zu erbitten

Thomas Haas mit seinen Gitarrenschülerinnen und -schülern, die die band Terikto bilden, brachte großen Schwung in den Gottesdienst, zwei Konfirmandinnen spielten in der band mit. Die anderen Konfirmanden beteiligten sich mit der liturgischen Begrüßung und mit den Fürbitten am Gottesdienst.

Die Predigt der Religionspädagogin Karin Müller knüpfte an die Lesung über den Besuch des Apostels Paulus in Athen an, wo er erlebt, wie die Menschen viele Götter haben. Auch wir haben viele Götter, einer davon ist das Handy, und in humorvoller Weise verglich Karin Müller die Qualität unserer Religion mit den Vorzügen eines Smartphones.

Die Konfirmandinnen trugen dann ihre Taufkerzen vom Taufstein zum Altar und entzündeten sie. Denn die Konfirmation ist eine bewusste Entscheidung, diese Taufe auch als heranwachsender Mensch zu bejahen.

Nach der Einsegnung gab es das erste Mal seit dem 15. März in der Kirchengemeinde wieder die Feier des Abendmahls. Es war, als würde die Kirche selbst tief aufatmen, als die Abendmahlsliturgie wieder erklang. Empfangen konnten Brot und Wein nur die neun Konfirmierten, mit einer Zuckerzange für die Oblaten und mit Einzelkelchen für den Wein.

Astrid Bernius wünschte den Konfirmierten im Namen des Kirchenvorstandes viel Glück und gratulierte zur Möglichkeit, jetzt Patenschaften zu übernehmen oder den Kirchenvorstand zu wählen.

Die Kirchengemeinde bedankt sich sehr herzlich beim Fürstenhaus zu Leiningen für die schöne Kirche, bei der Stadtkapelle, bei der band Terikto, und beim Organisten Alexander Huhn für die schöne Musik, beim Landwirten Zeller aus Beuchen für die Sonnenblumen und bei allen fleißigen Helfern.                                                    MSPlm

Die Schola der evang. Kirchengemeinde trägt das Lied zur Ehre Gottes durch diese ungewöhnliche Zeit. Jeden Mittwoch nach der Orgelandacht üben wir für den Sonntag, in der Abteikirche mit großem Abstand.

„Nursing the World to Health" ist das Motto des diesjährigen internationalen Tages der Pflege, „die Welt gesund pflegen“. Das Datum ist der Geburtstag von Florence Nightingale, dieses Jahr der zweihundertste. Sie war eine britischen Krankenschwester, die die moderne professionelle Krankenpflege begründet hat.  Bis dahin war diese im privaten und im kirchlichen Bereich angesiedelt.

Landeskirche und Diakonie rufen auf zu Spenden für Menschen in Notlagen, die Hilfe brauchen in der Corona-Krise. Es geht um Hilfe in Bayern, aber auch in den weltweiten Partnerkirchen der bayerischen Landeskirche. Jeder gespendete Euro wird von der bayerischen Landeskirche verdoppelt.