Gemeindefest

 

Gemeindefest

Der Chor aus Schneeberg mit Heidi Meixner, Gitarre und Birgit Wagner, Querflöte eröffnete des festlichen Gottesdienst zum Gemeindefest mit dem Lied: „ich bin das Brot..“ Jesus vergleicht sich mit Brot und tatsächlich haben geistliche Nahrung, also Religion, und körperliche Nahrung, also Essen, viel miteinander zu tun. Dazu haben sich die drei Liturginnen Anna Wolf, Esther Lausberger und Marie Sunder- Plassmann Gedanken gemacht und haben drei Aspekte entdeckt: Essen als Gottesbegegnung, wie es später im Gottesdienst im Abendmahl erfahren wird, Essen als Genuss, wie  es nach dem Gottesdienst beim Fest erfahren wird, und Essen als Stiften von Gemeinschaft. Als Evangelium wird die Geschichte von Zächäus gelesen, bei dem Jesus sich zum Essen eingeladen hat, was viel geändert hat in Zachäus Leben. Im Abendmahlskreis reichten sich Schwestern und Brüder verschiedener Konfessionen das Brot und den Traubensaft untereinander weiter.

Gemeindefest

Der Kirchenausgang war an diesem Festtag ungewöhnlich und wunderschön: durch den geschmückten Kreuzgang, der sonst nicht zugänglich ist, gingen die Gottesdienstbesucher in den Abteigarten und bekamen im Kreuzgang ein Glas Sekt gereicht. Dort erwartete die Gäste eine Morgenmusik von Vivaldi, auch wenn die Musikquelle nicht ganz echt war: die Stimmung war echt gut. Heiter und leicht.

Für die Kinder gab es einen Malwettbewerb, die Abteikirche sollte dargestellt werden. Ihre Königliche Hoheit, Fürstin zu Leiningen überreichte den Künstlerinenn die Preise.

Malwettbewerb

Frau Schell und ihr Team vom Gasthof Etzel  machten dem Thema des Gottesdienstes, dass es Gott gefällt, wenn wir das Essen genießen, alle Ehre, es schmeckte köstlich. Für jeden war etwas dabei, es gab auch die Fastenspeise der Mönche. Ein großer Ansturm an der Essenstheke erfreute die Gastwirtin. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden verkauften sehr gekonnt und erfolgreich Kaffee und und die mitgebrachten Kuchen. Manche Tagesbesucher der Stadt kamen später und nahmen gerne noch vom Kuchen, auch Leute aus Amorbach, die nicht gleich sonntagsmorgens in den Gottesdienst kommen, konnten sich später noch am Fest erfreuen. Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer und an alle Gäste! MSPlm

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