Ewigkeitssonntag mit Gedenken an die Verstorbenen

 

Das evangelische Totengedenken wurde erst 1816 von Kaiser Friedrich- Wilhelm III eingeführt, weil er so um seine gestorbene Frau Luise trauerte. Es wurde auf den Ewigkeitssonntag gelegt, so dass, Zufall oder nicht, die Bibeltexte des Totensonntags Bilder für die himmlische Ewigkeit enthalten.  Frau Eck las aus der Offenbarung  des Johannes: „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Ich bin das A und das Ω, der Anfang und das Ende.“

Für die Verstorbenen des vergangenen Jahres und für die um sie trauernden wurde gebetet.  Für jede/n Verstorbenen wurde eine Kerze angezündet, und auch andere Trauernde konnten für ihre Lieben ein Licht anzünden und später auch mit nach Hause nehmen.

Ein neues Parament wurde auch eingeweiht in diesem Gottesdienst, auf das die Gemeinde gespart hatte: ein weißes gewebtes Wollstück vor dem Ambo mit den goldenen Lettern Α und Ω, was genau zu diesem Bibeltext und zum Himmelssonntag gehört.            Msplm