Einführung des neuen Kirchenvorstandes

Einführung des neuen evangelischen Kirchenvorstandes

 

 

 

 

Die Vertrauensfrau des KV, IKH Fürstin zu Leiningen
und die "Wort& Wein" Liturgin Gabi Kemnitzer beim Segen

 

 

 

 

Der neue Kirchebvorstand beim Gelöbnis

 
Die Konfirmandinnen beim Glaubensbekenntnis

 

         

Am ersten Adventssonntag wurden in einem gute besuchten Gottesdienst die neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher und die Mitglieder des erweiterten Kirchenvorstandes eingeführt und es wurden die Mitglieder des ehemaligen Kirchenvorstandes, die nicht mehr kandidiert haben, dankbar verabschiedet. „Aufbruch“ war die Überschrift in dem „Wort & Wein“ Gottesdienst mit freier Liturgie, die von drei Konfirmandinnen mitgestaltet wurde über die uralte Tradition der Kirchenvorsteher, der Presbyteroi. Sie waren in der urchristlichen Gemeinde die leitenden, aber mit der Gemeinde gleichgestellten Personen. Später wurde daraus das Wort „Priester“, pro Gemeinde gab es nur noch einen und es entstand eine Hierarchie in der Heiligkeit. Martin Luther hat die Ältesten, Presbyter oder Kirchenvorstände wieder eingeführt und zusammen mit dem Pfarrer zur Gemeindeleitung berufen. Deshalb heißen bei den Evangelischen die Liturgen auch nicht Priester, das sind in der Tradition ja dann eigentlich die Kirchenvorsteher, sondern Pfarrer.

Die Pfarrerin merkte an, dass es nur Sinn hat, eine solch alte Tradition aufrechtzuerhalten, wenn sie immer wieder neu belebt wird.  Aufbruch bedeutet genau das: Nicht das Alte hüten und zu Hause bleiben, sondern die große Idee von Gottes bedingungsloser Liebe und unserer liebenden Antwort darauf an die Mitmenschen in die heutige Welt hineinzutragen. Es gibt den so schönen Satz: Tradition ist nicht die Anbetung der Asche sondern die Weitergabe des Feuers. Solche Art Feuer im Herzen wünschte die Pfarrerin den Kirchenvorständen für Ihre Arbeit.  

Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher versprachen dann feierlich, Gott und der Gemeinde zu dienen, und sie bekamen von den „Wort & Wein“ Liturginnen ganz persönliche Segensworte zugesprochen.  MSPlm