Der Weg von Gründonnerstag bis Ostern

GRÜNDONNERSTAG – Wachet und betet

Jesus wusste von seinem bevorstehenden Tod, er lud zum Passah-Abendessen seine Freunde ein. Ein letztes Mal wollte er mit ihnen gemeinsam essen und trinken, einfach zusammen sein. Sie teilen dabei Brot und Wein miteinander. Jesus sagt: So tut es auch in Zukunft, wenn ich gestorben bin. So bin ich mitten unter Euch in Brot und Wein. Nach dem Essen gehen sie zusammen in den Garten Gethsemane, um zu wachen und zu beten. (Matthäus-Evangelium 26, 17-46)

KARFREITAG – Es ist vollbracht

Nach Verhören, Folterung und Gerichtsurteil wird Jesus auf dem Felsen Golgatha gekreuzigt. In der 9. Stunde – um 15 Uhr - tritt der Tod ein. Der Himmel verdunkelt sich und im Tempel zerreißt der Vorhang. Später wird Jesus von seinen Freunden in eine Grabhöhle gelegt.                        (Matthäus-Evangelium 27, 31-61)

KARSAMSTAG - Grabesstille

Die Freunde Jesu sind nach seinem Tod geschockt und wie versteinert. Alles ist still. Das Grab wird bewacht.

                                                               (Matthäus-Evangelium 27, 62-66)

OSTERSONNTAG – Er ist wahrhaftig auferstanden!

In aller Frühe, als gerade die Sonne aufgeht, wollen die Frauen das Grab Jesu besuchen. Da sehen sie: Der Grabstein ist weg! Ein Engel ist da und sagt: Fürchtet Euch nicht. Jesus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!

Die Frauen vergewissern sich: Das Grab ist wirklich leer. Mit Freude und Erschrecken im Herzen laufen sie, um es allen Freunden zu erzählen! Jesus ist auferstanden!

                                                                               (Matthäus-Evangelium 28, 1-8)