Amorbacher Disputation zum Allerheiligenvorabend und Reformationstag

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Ökumenische Ereignisse

 

 

Ökumenischer Gottesdienst zum Allerheiligenvorabend und zum  Reformationstag

 

 

 

 

Noch 20 Jahre nach Luthers Thesenanschlag am 31.10.1517 rangen Theologen um die Einheit der Kirche. Es gab es Religionsgespräche, um den Konsens zwischen Papsttreuen und Protestierenden wieder zu finden. So eine Disputation gab es wieder im Jahr 2020 in Amorbach, um die Konfessionsgrenzen ein Stück mehr zu überwinden.  Das erste Thema, das Dekan Prokschi und Pfarrerin Sunder- Plassmann verhandelten, war das Verständnis von der Wandlung der Hostie und des Abendmahlweins in Leib und Blut Christi. Werden sie für die Katholiken durch den Priester gewandelt, so werden sie bei den Protestanten in dem Moment Leib und Blut Christi, in dem es der Christ mit gläubigem Herzen empfängt.  Ähnliches Verständnis vom Priestertum aller Gläubigen haben die Protestanten bei der Frage der Weihe: wird bei den Katholiken der Priester vom Bischof in der apostolischen Sukzes-sion  geweiht, so wird bei den Protestanten jeder und jede durch die Taufe zum Priester geweiht.  Die Pfarrer sind im Prinzip nur nötig, um Ordnung in das Gemeindeleben zu bringen.       MSPlm